Das Neue entsteht im Übergang — nicht am Anfang, nicht am Ende, sondern genau dazwischen, in dem Moment, in dem das Alte noch nicht ganz weg ist und das Neue noch nicht ganz da. Dieser Moment ist unbequem. Er ist auch der produktivste, den es gibt.
Essenz lässt sich nicht erzwingen. Sie lässt sich einladen. Man bereitet den Raum vor — räumt ein bisschen auf, lässt ein Fenster offen, stellt keine zu konkreten Erwartungen — und dann wartet man. Manchmal kommt sie. Manchmal schickt sie eine Nachricht, dass sie aufgehalten wurde, und kommt nächste Woche. Manchmal kommt sie in Verkleidung und man erkennt sie erst später.
Ari Adelmann ist geduldig. Meistens. Wenn nicht, macht er trotzdem weiter, was auf seine Art auch eine Form von Geduld ist.
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